Der neue Wireless-Standard 11n Fat Access Point oder Thin Access Point + WLAN-Switch? Der Weg zu LAN ähnlicher Bandbreite und mehr Intelligenz in Wireless-Netzen Migrationen zu neuen Technologien ziehen meistens weitere unerwartete Investitionen nach sich, einige davon sind oft vermeidbar. Der Siegeszug drahtloser Netze hat unzweifelhaft seine Anfänge bei öffentlichen Hotspots. Deren Betreiber, häufig große Provider, setzen wegen der großräumig verteilten Installationen auf so genannte Fat Access Points, Geräte also mit genügend Rechenleistung, um einen dezentralen Betrieb mit limitierter Leitungsbandbreite zu gewährleisten. Mit dem Einzug drahtloser Netze in Unternehmen, deren Augenmerk viel mehr auf einfacher Verwaltung als auf effizienter Nutzung der Bandbreite in der kabelgebundenen Infrastruktur lag, setzt sich der WLAN-Switch in diesem Bereich zunehmend durch. Dabei wird der gesamte Datenverkehr jedes einzelnen Thin Access Points zum zentralen WLAN-Switch geleitet, dort bearbeitet und anschließend im Netzwerk weitergereicht – in einem, zugegeben, extremen Fall zurück zu demselben Access Point von dem der Verkehr stammt, z.B. wenn zwei drahtlose Endgeräte Daten austauschen. Dass derartige Verkehrsmuster nicht optimal sind ist zwar nichts Neues, hat aber angesichts von der Backbone Bandbreite niemanden übermäßig beunruhigt. Erst mit dem Aufkommen eines neuen WLAN Standards, 802.11n, mit wesentlich höheren Bandbreiten von einigen hundert Megabit je Access Point erhält die Diskussion neue Nahrung. Dabei stellt sich hauptsächlich die Frage nach der am WLAN- und Backbone Switch notwendigen 1 und 10 Gigabit-Ports, aber auch nach der im WLAN-Switch notwendigen Kapazität zur Bearbeitung des ganzen Datenverkehrs. Die Auswirkungen höherer WLAN Bandbreiten Ein deutliches Zeichen für die in der Branche aufkommende Unruhe ist die Zahl der Ankündigungen neuer WLAN-Switches mit drastisch erhöhter Leistungsfähigkeit. Dies geht allerdings mit entsprechend hohen Preisen einher. Daneben verfolgen andere Hersteller aber auch eine Abkehr vom Thin Access Point zurück zu mehr Flexibilität im WLAN-Gerät selbst. Dass es auch anders geht zeigt Colubris Networks mit einer seit Jahren bewährten Architektur. Über Jahre sind die Lösungen von Colubris Networks heute in tausenden von Hotspots verbreitet. Einzelne Installationen haben eine Größe von über 40‘000 Geräten erreicht und zeugen von der Zuverlässigkeit der Access Points. Bereits 2006 wurde die Lösung um ein zentrales Management erweitert, allerdings derart, dass die Vorteile der Fat Access Points erhalten blieben. Die Colubris Multi-Service-Controller bieten eine zentrale Verwaltung aller WLAN-Geräte (auch in verteilten Installationen), eine Mobility-Lösung (für schnelles Roaming insbesondere von WLAN-Telefonen) aber auch einen einfach zu verwaltenden Gastzugang für Unternehmenskunden an. Der unternehmensinterne Datenverkehr wird dabei direkt am Access Point ins Firmen-LAN geleitet, lediglich Management- und Datenverkehr des Gastzuganges sind auf den Multi-Service-Controller angewiesen. Dabei lassen sich die WLAN-Endgeräte nach wie vor flexibel, d.h. alleine durch entsprechende Konfiguration, standalone als Fat Access Point oder vom Multi-Service-Controller verwaltete Geräte betreiben. Unverändert können die Multi Service Access Points für den Wireless-Zugang zum Netz oder als Mesh oder sogar kombiniert eingesetzt werden. Und nicht zuletzt dienen sie in Verbindung mit einer IDS/IPS-Lösung flexibel auch als WLAN-Sensoren. Maximaler Investitionsschutz Derzeit sind derartige Geräte von Colubris mit einem, zwei oder sogar drei Funkinterfaces (Radios) verfügbar und lassen bezüglich Flexibilität keinerlei Wünsche offen, unabhängig davon ob es sich um eine Installation im Gebäude oder im Außenbereich handelt. Und mit der Verfügbarkeit der neuen 802.11n Access Points zu Beginn nächsten Jahres wird diese Architektur ihre Leistungsfähigkeit einmal mehr unter Beweis stellen: diese Migration erfolgt alleine durch Hinzufügen der entsprechenden Access Points. Ein Upgrade oder gar der Austausch der zentralen Einheit und der Ethernet Switches ist dabei nicht notwendig – nicht einmal ein Upgrade der Stromversorgung (Power over Ethernet, PoE) ist notwendig, auch die 802.11n Access Points von Colubris lassen sich gemäß 802.3af Standard speisen. Ein höherer Investitionsschutz wird derzeit von keinem weiteren Hersteller im Markt angeboten. Ergänzt wird die Lösung von Colubris Networks schließlich durch eine Wireless-Client-Bridge (WCB-200) die die Einbindung von Endgeräten mit Ethernet oder serieller Schnittstelle ins Netzwerk mit geringem Aufwand erlaubt. Zahlreiche Kunden (bestehende und neue) setzen auf die controllerbasierte Lösung von Colubris, darunter Hochschulen wie die ETH Zürich oder der Flughafen Köln-Bonn. Über Colubris Networks Die von Colubris entwickelten Lösungen, werden weltweit über ein Partnernetz vertrieben. Zu den europäischen Kunden zählen neben den zahlreichen Wireless ISPs Universitäten, Hochschulen und Rechenzentren, Behörden, Hotels, Krankenhäuser, Transportunternehmen, Unternehmen der verarbeitenden Industrie und Automobilhersteller. Die Lösungen von Colubris sind als FAA zertifizierte WLAN Lösung auch in der internationalen Luftfahrt einsetzbar. |